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ISBN/EAN: 978-3-8324-8823-9
Format: PDF
DRM: Nicht vorhanden
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Auflage:
1. Auflage 2005
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
149 S., 1.02 MB
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Jugend und Identität

eBook - Identitätskonzepte und Identitätstheorien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Digitale Originalausgabe (eBook ohne Printausg.), Digitale Originalausgabe (eBook ohne Printausg.)

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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Das Wort Identität kommt ursprünglich von dem lateinischen Demonstrativpronomen „idem“. Es bedeutet „eben der, der ein und derselbe“. Später im 18. Jahrhundert erweiterte sich die Vokabel zu „identitas“. Sie meint eine „vollkommene Übereinstimmung zweier Dinge oder Personen.“ (Quelle: Herkunftswörterbuch) Unser Verb „identifizieren“ ist in diesem Kontext so zu verstehen: Etwas genau wiedererkennen, die Identität einer Person feststellen. Der Brockhaus definiert Identität „als Gleichheit mit sich selbst“. In dieser Diplomarbeit werde ich aus heutiger Sicht auf die klassischen Identitätstheorien schauen und gesellschaftliche Entwicklungen betrachten, die einen bedeutenden Einfluss auf die Identität des Menschen haben. Erikson, der Vater der Entwicklungspsychologie, hatte ein sehr idealisiertes und auf die Einheit, Harmonie und Kontinuität der Person abzielendes Identitätsverständnis. Dabei werden seine biographischen und makrogesellschaftlichen Umstände beschrieben, die Einfluss auf die Konzeption von Identität ausübten. Marcia überführte das von ihm aufgestellte Acht-Stufenmodell in die Praxis. Durch empirische Erhebungen und dank ausgiebiger Tests operationalisierte er Eriksons theoretische Konzeption. Für ihn war Identität messbar. Er konnte mittels einer von ihm entwickelten Kategorisierung erkennen, in welchem Zustand die Identität eines Menschen sich gerade in einem bestimmten Lebensbereich befand. Inwiefern sich nun diese Konzepte auch noch in der Postmoderne anwenden lassen, ohne sie kräftig zu „verbiegen“, untersuchte u.a. Keupp. Er sprach als erster von dem „Patchwork der Identität“. Er analysiert genau die gesellschaftlichen Umbruchserfahrungen und deren Auswirkungen auf die Identität. Es soll herausgearbeitet werden unter welchen Umständen und wie Jugendliche ihre Identität aus verschiedenen Komponenten zusammenbauen. Ich werde einige interessante Ergebnisse aus der Shell Jugendstudie 2000 mit einbringen. Eine umfassende Darstellung aller identitätsrelevanten Erkenntnisse kann jedoch hier nicht gegeben werden. Bei manchen Punkten, die mich persönlich sehr interessierten, haben ich einen Exkurs gemacht. Zum Schluss werde ich mir im Ausblick Gedanken machen, welche praxisrelevanten Folgen es für meine Arbeit mit Jugendlichen hat. Zusammenfassung: Wir haben also gesehen, dass Identität in der Postmoderne nicht mehr das widerspruchsfreie Zusammenpassen einzelner Identifikationen in verschiedenen [¿]

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