Details
ISBN/EAN: 978-3-462-01249-1
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
07.05.2026
07.05.2026
Sprache:
Deutsch
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Umfang:
320 S., 14 s/w Illustr., 14 s/w Fotos, 8 Illustr.
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Format (T/L/B):
2.8 x 21 x 13.7 cm
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Hersteller:
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
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produktsicherheit@kiwi-verlag.de
Bahnhofsvorplatz 1
DE 50667 Köln
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Hitlers Gefolgsmann
Robert Ley - mein Großvater, der Kriegsverbrecher - Eine Biografie eines der mächtigsten Nationalsozialisten - erzählt von seinem Enkel
26,00 €
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Beschreibung
Mein Großvater, der Kriegsverbrecher Robert Ley war Reichorganisationsleiter der NSDAP und baute die Deutsche Arbeitsfront zum größten NS-Verband auf. Nach dem Krieg war er im Nürnberger Prozess einer der 24 Hauptangeklagten. Sein Enkel Axel Spilcker erzählt nun die Lebensgeschichte seines Großvaters und die seiner Familie. Wie geht man mit einem solchen Erbe um? Einem Urteil in den Kriegsverbrecherprozessen entzieht sich Robert Ley 1945 durch Selbstmord. Achtzig Jahre später, in einer Zeit, in der die Demokratie wieder unter Druck steht, macht sich sein Enkel auf Spurensuche. Axel Spilcker erzählt vom Aufstieg des Robert Ley in den innersten Kreis um Hitler, von Intrigen, Korruption und fanatischem Antisemitismus. Von der ersten Frau und der zweiten, der von Hitler gefeierten Sopranistin Inga Ley, die in Morphiumsucht und Depressionen versank und sich 1942 das Leben nahm. Von seinem Vater, der mit dem Erbe nicht umgehen konnte und die Familie verließ. Von seiner Tante, einer anerkannten Professorin und Feministin, die den Vater bis zu ihrem Tod verehrte. Von einer Familie, die ihren Namen änderte, von Gier, Hass, Flucht und Versuchen der Befreiung. Basierend auf exklusiven Dokumenten, darunter die unveröffentlichten Memoiren von Robert Leys letzter Partnerin, schreibt Axel Spilcker eine deutsche Chronik und eine besondere Familiengeschichte, deren Fragen bis in die Gegenwart reichen.
Über Axel Spilcker
Axel Spilcker, geboren 1963, arbeitet seit 1993 als Journalist, zunächst 20 Jahre lang als Redakteur beim Kölner Stadt-Anzeiger und später bei Focus, bis 2017 als Leiter des Düsseldorfer Büros. Er erhielt zweimal den Wächterpreis der deutschen Tagespresse und hat mehrere Bücher veröffentlicht.